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Markus Zacherl
International Sales Manager
HVSP & MCB
T +49 3601 4777-145
F +49 3601 4777-10
markus.zacherl@berghof.com


Batterieprüftechnik im Bereich eMobilität

Wieso Berghof aus Mühlhausen heute eine
Schlüsselrolle in der Elektromobilität spielt.


Die meisten Menschen haben den Eindruck, das Thema Elektromobilität nehme erst seit kurzer Zeit so richtig Fahrt auf. Für Berghof Process Management aus Mühlhausen hingegen, einer Niederlassung der Berghof Firmengruppe mit Sitz in der Nähe von Stuttgart, fühlt es sich ganz anders an: Hier beschäftigt sich ein ganzes Team schon seit Jahren intensiv mit dem Thema Qualitätssicherung für Ladetechnik. Kein Wunder, dass sich das traditionsreiche Unternehmen (siehe auch Kasten „Intelligent und kreativ“), das seine Wurzeln in der Entwicklung von Prüf- und Leitsystemen für die Bahn hat, durch diese ebenso seltene wie gefragte Kompetenz binnen weniger Jahre auch zu einem wichtigen Ansprechpartner für die Automobilindustrie entwickelt hat.

Kein anderes Thema hat die Automobilindustrie jemals so sehr elektrisiert wie die Elektromobilität. So hat beispielsweise Volkswagen angekündigt, in den kommenden fünf Jahren rund 30 Milliarden Euro in dieses Thema zu investieren. Und ist damit keineswegs allein: Bis 2020 wird das Angebot an E-Autos der deutschen Hersteller sprunghaft ansteigen – auf dann rund 100 Modelle. Die E-Offensive der etablierten Automarken kommt also spät, dafür aber umso gewaltiger.

Wohl dem, der sich rechtzeitig mit diesem Thema beschäftigt und bereits in den letzten Jahren das jetzt dringend benötigte Know-how aufgebaut hat – wie Berghof Process Management aus Mühlhausen. „Berghof hat sich schon intensiv mit Hochvolt-Antriebsbatterien für Elektrofahrzeuge auseinandergesetzt, als dieses Thema noch nicht in aller Munde war. Richtig los ging es in meiner Zeit als Diplomand bei Berghof vor rund sechs Jahren, die gleichzeitig mein Einstieg in das Unternehmen war“, blickt Philipp Miska, der mittlerweile als Abteilungsleiter Ladetechnik ein schlagkräftiges Team für dieses Thema im Haus aufgebaut hat, zurück.

Dieser Erfolg kommt natürlich nicht von ungefähr. Er ist das jüngste Kapitel der fast 30 Jahre umspannenden Erfolgsgeschichte von Berghof Process Management, in der sich das Unternehmen – immer auf der Höhe der neuesten Entwicklungen und Technologien im Bereich der Automatisierung – durch seine ganz eigene Philosophie unter anderem zu einem der Leitanbieter für Bahnprüftechnik entwickelt hat. „In unseren Tätigkeitsfeldern spielt Vertrauen eine ganz wesentliche Rolle. Unsere Kunden aus aller Welt schätzen vor allen Dingen, mit wem sie es bei Berghof zu tun haben: Ein erfahrenes Team mit einem außergewöhnlichen Verständnis für komplexe Abläufe, das mit viel Leidenschaft sowie hoher Einsatzbereitschaft, Flexibilität und Innovation ans Werk geht, um immer die jeweils optimale Lösung für den Kunden zu entwickeln“, erläutert Annett Lange, die das Unternehmen zusammen mit ihrem Kollegen Thomas Wallstein führt.

Wichtige Erfolgsfaktoren, die auch Philipp Miska und sein Team von Anfang an beherzigt haben. Denn auch im noch jungen Bereich der Ladetechnik hat Berghof immer sehr eng mit den Auftraggebern, den großen Automobilherstellern, zusammengearbeitet. „Dadurch haben wir hoch performante Systeme entwickelt und stets weiter optimiert“, erklärt Miska, „und Berghof hat sich mit seinem Hochvoltspeicherprüfsystem (HVSP) auch in der Automobilbranche schnell einen hervorragenden Namen gemacht“.

Das kommt Berghof nun zugute – jetzt, wo die E-Mobilität richtig Fahrt aufnimmt und der Faktor Zeit zunehmend zu einem entscheidenden Faktor wird. Denn Berghof kann in punkto Zeitersparnis gleich in mehrfacher Hinsicht punkten.

  • Punkt 1: Kurze Entwicklungszeiten. Antriebsbatterien für E-Autos sind aus Sicherheitsgründen so konstruiert, dass sie bei der kleinsten Unregelmäßigkeit sofort in den Standby-Modus schalten. Um den Speicher zu testen, muss ihn der Prüfstand also genau in den Zustand versetzen, den er im Normalbetrieb im Fahrzeug hat – der Fachbegriff hierfür ist Restbus-Simulation. Und die Parameter für diese Simulation sind von Hersteller zu Hersteller und von Fahrzeug zu Fahrzeug teils sehr unterschiedlich. „Unser mittlerweile auch in diesem Bereich schon große Erfahrungsschatz und der modulare Aufbau unseres Systems ermöglicht es uns, die Entwicklungszeiten der auf die spezifischen Anforderungen unserer Partner angepassten Prüfsysteme sehr kurz zu halten“, so Miska weiter, der aktuell seine Doktorarbeit an der Technischen Universität (TU) Dresden schreibt – natürlich im Bereich der Ladetechnik.

  • Punkt 2: Effiziente Prüfabläufe. Durch das sehr effiziente Abarbeiten der Prüfschritte reduziert das Berghof-System den gesamten Prüfablauf deutlich.

  • Punkt 3: Hohe Verfügbarkeit. Damit die Ausfallzeiten so gering wie irgend möglich sind, ist es entscheidend, Fehler schnell zu finden und zu lokalisieren. Deshalb ist die Software von Berghof so programmiert, dass die Kunden ein sehr detailliertes Diagnosemanagement erhalten. „Drei unterschiedliche Punkte, ein gemeinsamer Effekt: Unser HVSP spart Zeit – und damit Geld“.

Das Unternehmen ruht sich aber keineswegs auf diesen technischen Lorbeeren aus, sondern erarbeitet aktuell mit Hochdruck Strategien, um dem wachsenden Zeitdruck im Automobilbereich nicht nur mit seinen Produkten, sondern auch mit seinen Dienstleistungen erfolgreich zu begegnen. Dabei geht es unter anderem darum, die Montage- und Inbetriebnahmezeiten weiter zu optimieren.

Die Zeichen stehen also gut, dass die Vordenker aus Mühlhausen weiter eine Schlüsselrolle in der Elektromobilität spielen und stark von der E-Offensive profitieren werden.

Wirtschaftsspiegel Thüringen, Ausgabe 01/2019

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